Während ich die Rezension über „Die Ketzerbraut“ von Iny Lorentz gerade eben verfasst habe, habe ich einfach vor mich hingeschrieben. Anfangs war es noch auf das buch bezogen, doch es ist jetzt doch allgemeiner geworden und ich wollte einfach mal sagen….

…dass ich  wirklich dankbar dafür bin, wie dieser (Die Ketzerbraut), aber auch einige andere historische Romane meine Sicht auf die Religion, die Liebe und vorallem auf das heutige, moderne Leben verändert haben. Auch wenn die Geschichten an sich erfunden sind, sind sie doch meist an die realen Begebenheiten und Ereignisse angelehnt. Ich finde den Vergleich zwischen den Lebens- und Denkweisen zwischen früher und heute, den wir aus unserem Standpunkt heraus ziehen können, interessant und bereichernd. Durch eben solche Vergleiche hat sich  meine eigene Denkweise in gewissen Teilen verändert.  Es gibt Bücher die machen etwas mit uns, egal aus welchem Genre und egal mit welcher Zielgruppe, Bücher können so viel mehr bewirken als man sich im ersten Moment bewusst ist.

Seit ich historische Romane lese, stelle ich mir Fragen wie….

….ist das leben heute tatsächlich um so vieles einfacher als früher?

….ist unser modernes leben durch Handys, PCs, eBooks, Toaster, elektrischen Laufbändern und was es nicht alles gibt wirklich  schöner?

….können wir wirklich mehr als die Menschen früher? Wir „können“ andere Dinge, aber wir haben auch vieles verlernt, einfach nur weil wir zu faul sind oder/und uns alles von den oben erwähnten Geräten abgenommen wird.

Es gibt so viele Fragen die ich mir stelle, und welche antworten  jeder einzelne für sich darauf findet ist im Endeffekt relativ egal finde ich. Wichtig ist, das die Menschen überhaupt (anfangen) sich Gedanken zu machen.

Danke, eure Sabrina

 

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